Forschen im ZAE Bayern

Neue Mitarbeiter*Innen erwartet im ZAE Bayern

  • Die Bearbeitung interessanter Fragestellungen aus der angewandten Forschung
  • Eine kollegiale, hilfreiche Arbeitsatmosphäre
  • Arbeit mit einem hohen Grad an Eigenverantwortung
  • Flexible Arbeitszeiten und gute Familienvereinbarkeit
  • Bezahlung nach Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)
  • Arbeit an einem international renommierten Energieforschungsinstitut

Student*Innen erwartet außerdem

  • Die Bearbeitung interessanter Aufgaben in laufenden Forschungsprojekten mit intensiver Betreuung
  • Die Möglichkeit der freien Themenentwicklung für Abschluss- und Studienarbeiten im Rahmen laufender Forschungsprojekte
  • Die Möglichkeit der Anfertigung einer Dissertation im Rahmen eines Forschungsprojekts

Kontakt

Bei Interesse an einer der unten ausgeschriebenen Stellen, wenden Sie sich bitte an die jeweils darin aufgeführte Kontaktperson.
Gerne können Sie uns auch eine Initiativbewerbung zukommen lassen. Schicken Sie dazu bitte eine E-Mail mit Ihrem Anliegen sowie folgenden Unterlagen im PDF-Format an bewerbungen@zae-bayern.de:

  • Lebenslauf (tabellarisch)
  • Zeugnisse (Hochschulreife, Nachweise der Hochschule etc.)
  • Bei Studienarbeiten Informationen zum voraussichtlichen/angestrebten/gewünschten Beschäftigungszeitraum

Aktuelle Stellenangebote

Praktika

Ein erheblicher Anteil der industriell verbrauchten Energie geht bislang als Abwärme verloren. Sorptionswärmepumpen bieten eine effiziente Möglichkeit, sie stattdessen nutzbar zu machen, z. B. indem sie Niedertemperatur-Abwärme auf ein höheres Temperaturniveau heben und so wieder in Produktionsprozesse, Fern- oder Nahwärmenetze einspeisen können. Im Rahmen des Praxissemesters arbeiten Sie sowohl experimentell als auch konzeptionell an aktuellen Forschungsfragen.

In einem ambitionierten Forschungsprojekt entwickelt das ZAE Bayern gemeinsam mit namhaften Partnern aus Industrie und Wissenschaft ein innovatives, besonders energieeffizientes Verfahren zur Trocknung von Wäsche in gewerblichen und industriellen Wäschereien. Das Verfahren basiert auf einem offenen Sorptionsprozess, der die Nutzung eines Wärmepumpeneffekts und damit eine besonders hohe Energieeffizienz ermöglicht.

Aufgaben:
Im Rahmen dieses Praktikums bekommen Sie einen spannenden Einblick in die Entwicklung einer neuartigen Technologie in enger Kooperation zwischen Industrie und angewandter Forschung. Sie erhalten die Möglichkeit, an verschiedenen Fragestellungen des Forschungsprojekts mitzuwirken. Je nach Interesse kann es sich z. B. um die Planung und Durchführung von Experimenten, Umbaumaßnahmen an bestehenden Versuchsanlagen oder die theoretische Betrachtung projektspezifischer Fragestellungen sein.

Thermische Energiespeicher können ein wichtiger Baustein des nachhaltigen Energiesystems der Zukunft werden. Sie ermöglichen beispielsweise die Integration fluktuierender erneuerbarer Energien in den Wärmesektor oder die zeitlich und örtlich flexible Verwertung industrieller Abwärme. Ein vielversprechendes Speicherkonzept stellt die thermische Energiespeicherung auf Basis eines geschlossenen Absorptionsprozesses mit einem flüssigen Sorbens dar, die derzeit am ZAE Bayern erforscht wird. Im Vergleich zu sensiblen oder latenten Speichern können mit dieser Speichertechnologie deutlich höhere Energiespeicherdichten erreicht und ein Großteil der Energie praktisch verlustfrei über lange Zeiträume gespeichert werden.

Aufgaben:
Im Rahmen dieses Praktikums erhält der/die Studierende die Möglichkeit, an verschiedenen Fragestellungen des Forschungsprojekts mitzuwirken. Je nach Interesse kann es sich dabei z. B. um die Planung und Durchführung von Experimenten, Umbaumaßnahmen an bestehenden Versuchsanlagen oder die theoretische Betrachtung projektspezifischer Fragestellungen handeln.


Studentische Hilfskräfte

Mit dieser Ausschreibung suchen wir für das bestehende Projektteam ab Anfang Mai 2022 eine studentische Hilfskraft, die uns in den Bereichen Datenaufbereitung, Energiesystemsimulation sowie bei der Aufarbeitung wichtiger projektspezifischer Informationen unterstützt.

Aufgaben:

  • Analyse und Auswertung von Simulationsergebnissen
  • Aufbereitung von Messdaten
  • Aufarbeitung und Aufbereitung projektspezifischer Informationen
  • Unterstützung bei der Energiesystemsimulation

Abschlussarbeiten

Ein Großteil des Energiebedarfs industrieller Wäschereien fließt in die thermische Trocknung der Wäsche, die in Trommeltrocknern mit einer Beladung von bis zu 220 kg erfolgt. In einem aktuellen Forschungsprojekt möchte das ZAE Bayern gemeinsam mit namhaften Partnern aus Industrie und Wissenschaft ein innovatives, besonders energieeffizientes Verfahren zur Trocknung von Wäsche in gewerblichen und industriellen Wäschereien entwickeln. Das Verfahren basiert auf einem offenen Sorptionsprozess, der die Nutzung eines Wärmepumpeneffekts und damit eine besonders hohe Energieeffizienz ermöglicht.

Aufgaben:
Kernstück dieses Trocknungsprozesses ist die Sorptionseinheit, deren gleichmäßige Durchströmung essentiell für die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems ist. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll ein Teststand konzipiert, aufgebaut und in Betrieb genommen werden, mit dem die Durchströmung der bereits aufgebauten Sorptionseinheit untersucht werden kann. Ggf. können auch erste experimentelle Untersuchungen durchgeführt werden.

In einem aktuellen Forschungsprojekt entwickelt das ZAE Bayern einen neuartigen Absorptionskältespeicher auf Basis des Stoffpaars Wasser/Lithiumbromid, bei dem ein Großteil der wässrigen Lithiumbromidlösung zyklisch kristallisiert und wieder aufgelöst wird.

Aufgaben:
In den vergangenen Monaten wurde am ZAE Bayern eine Technikumsanlage des Absorptionskältespeichers konstruiert und aufgebaut. Derzeit erfolgt die Inbetriebnahme der Anlage. Im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit soll die Technikumsanlage umfassend experimentell untersucht werden. Dazu sind entsprechende Versuche zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Ggf. können auch Optimierungsmaßnahmen am Prototyp durchgeführt werden.

Die Reduktion des Energieverbrauchs ist ein wichtiger Baustein beim Erreichen der geforderten Klimaziele. Hier spielen sowohl verbesserte/optimierte Anlagentechnik sowie verbesserte Dämmung heißer Anlagenteile eine wichtige Rolle. Konventionelle Dämmstoffe erreichen im Temperaturbereich bis 600°C Wärmeleitfähigkeiten von ca. 150 W/mK. In einem durch das BMWK geförderten Forschungsprojekt werden sog. Hochtemperatur-Vakuum-Super-Isolationspaneele (HT-VIP) bis 600°C entwickelt.
Weitere Informationen im Inserat.

Aufgaben:

  • Analyse und Auswertung von Simulationsergebnissen
  • Aufbereitung von Messdaten
  • Aufarbeitung und Aufbereitung projektspezifischer Informationen
  • Unterstützung bei der Energiesystemsimulation

Um die gesetzten CO2-Einsparungsziele zu erreichen, rückt derzeit die Industrie mit Ihren exergetisch hochwertigen Abwärmequellen immer mehr in den Fokus. Neuartige Speichertechnologien und verbesserte Wärmedämmungen können dort einen entscheidenden Beitrag leisten. In einem durch das BMWk geförderten Forschungsprojekt werden sog. Hochtemperatur-Vakuum-Super-Isolationspaneele (HT-VIP) für Temperaturen bis 600°C entwickelt.
Weitere Informationen im Inserat.

Aufgaben:

  • Literaturrecherche zu ähnlicher Wärmeleitproblematik
  • Modellerstellung und Simulation der Paneele
  • Vergleich und Interpretation der Ergebnisse

In dieser Arbeit soll an einem bestehenden Prüfstand die Leistungsgrenzen der adiabaten Transportzone bei Variation der Einflussfaktoren auf die übertragbare Leistung, wie Neigungswinkel, Rohrdurchmesser und Material, experimentell bestimmt werden.

Im Rahmen der Masterarbeit sollen Verbundsysteme konzipiert und hinsichtlich ihrer Anwendung im gewünschten Temperaturbereich simulativ optimiert werden. Ferner soll eine Materialauswahl der Kunststoffe, Gläser und des Randverbundes erfolgen. Die Arbeiten werden in der Arbeitsgruppe Solarenergie und Geothermie des ZAE Bayern durchgeführt.

Aufgaben:

  • Konzepterstellung der Verbundsysteme je nach Anwendungstemperatur
  • Simulation der thermischen Verluste verschiedener Varianten

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Qualitätssteigerung oberflächennaher Geothermiesysteme (QEWSplus)“ soll unter anderem der Prüfstand, eine emulierte Erdwärmesonde zur Überprüfung von Thermal-Response-Test-Geräten (TRT- Geräten), um künstlich erzeugte Störaufbringungen erweitert werden. Ein TRT ist in der oberflächennahen Geothermie ein verbreitetes Testverfahren und wird meist bei der Auslegung von Sondenfeldern an einer Probebohrung durchgeführt, um auf die tatsächlichen Untergrundeigenschaften zu schließen. Dies geschieht meist auf einer Baustelle mit vielen Umgebungseinflüssen/Störgrößen (Netzschwankungen, Solarstrahlung, Niederschlag, …). Diese sollen zur realitätsnahen Überprüfung der TRT-Geräte auch an der bereits am ZAE Bayern aufgebauten emulierten Erdwärmesonde abgebildet werden.