Sektorenkopplung

Der im Zuge der Energiewende immer weiter steigende Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtversorgung bedeutet für Netzbetreiber und Energieversorger eine große Herausforderung. Die starken Schwankungen von Wind- und Photovoltaikstrom bewirken, dass phasenweise der Strombedarf die Produktion deutlich übersteigt, in anderen Phasen wiederum so deutlich darunter liegt, dass Kraftwerke abgeschaltet werden müssen. Durch thermische, chemische oder elektrische Energiespeicherung und anschließende Nutzung in den Verbrauchssektoren Wärme, Kälte und Mobilität wird das Stromnetz entlastet und der Anteil an nutzbarer erneuerbarer Energie insgesamt erhöht. So helfen Überschüsse aus der erneuerbaren Stromerzeugung dabei, die Verbrauchssektoren zu dekarbonisieren.

Wesentliche Schwerpunkte unserer Arbeiten sind dabei:

  • Erstellung von Energiekonzepten mit erneuerbaren Energien und Speicherung von Wärme und Strom, im Bereich Wärme bis hin zu saisonaler Speicherung
  • Simulation elektrischer Verteilnetze
  • Charakterisierung und Prognostizierung elektrischer Erzeuger und Verbraucher
  • Modellierung von Smart-Grid-Komponenten (z. B. Umrichter, Batterien)
  • Nichtinvasive Analyse von Photovoltaikanlagen
  • Plausibilisierung, Management und Visualisierung großer Datenmengen und Zeitreihen
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

Ansprechpartner:

Intelligente Netze:
Dipl.-Ing. Christoph Stegner
Bismarckstraße 28
95028 Hof
 Tel.: +49 89 329442-961
 Fax: +49 89 329442-12
 christoph.stegner@zae-bayern.de

Flexible Sektorenkopplung mit Speichern:
Dr. Christoph Rathgeber
Walther-Meißner-Str. 6
85748 Garching
 Tel.: +49 89 329442-88
 Fax: +49 89 329442-12
 christoph.rathgeber@zae-bayern.de